Mein Zeitfahrrad in (Kona) Zahlen | Bikecount

Mein Zeitfahrrad in (Kona) Zahlen | Bikecount

Ist mein Zeitfahrrad wirklich so Mainstream? Geben wirklich so viele Triathleten so viel Geld für ihr Fahrrad aus? Hier erfahrt ihr mehr über mein Zeitfahrrad in (Kona) Zahlen bzw. wo es im Bikecount stehen würde.

Wäre es nicht viel sinnvoller ein oder zwei Trainingslager im Jahr mehr zu machen? Ok, ich kann natürlich nicht wissen was ihr so macht. Viele Triathleten sind verrückt genug sich einfach beides zu gönnen – mich inbegriffen. Das Trainingslager hat ja auch was von Urlaub.

Was mir in der Wechselzone auffiel

Bei meinem größten Rennen 2018 (was die Zahl der Athleten angeht) dem Frankfurt City Triathlon war ich schon beim Bike Check In ein wenig irritiert. Hier nen Plasma Premium, da nen P5x. Die zwei dahinten fahren beide ein Speedmax in bester Ausstattung. Bei dem ersten Rennen, welches ich mir live angesehen hatte (Ironman Frankfurt 2016) fielen mir auch nen Paar Jungs mit Cervelo Zeitfahrrädern auf. Diese Typen sahen allerdings Topfit und bestens in Form aus. So hatte ich mir einen Triathleten immer vorgestellt – komplett austrainiert. Auch wenn es sich hierbei nicht um Profis handelte.  Ich denke ihr wisst was ich meine.

Nun zurück zum FCT 2018. Als ich mein Rad (natürlich auch ein Canyon Speedmax CF SLX 9.0 SL mit Dura Ace Di2 Gruppe und Zipp NSW Laufrädern) durch die Wechselzone schob, wurde mir klar, dass ich mir damit nicht etwa einen Vorteil erkauft hatte, wie das vielleicht einige meiner Freunde empfinden würden, sondern gerade einmal nicht im Nachteil war, zumindest was mein Fahrrad anging.

Das Rennen

Als ich dann am Renntag aus dem Wasser stieg, mich umzog, mein Fahrrad packte und durch die Wechselzone zum Ausgang auf die Radstrecke rannte, fielen mir gar nicht mehr allzu viele dieser Geschosse ins Auge. Klar, die sind ja alle schon längst unterwegs. Bei solchen Bikes muss es sich ja um die schnelleren Triathleten handeln, welche auch schnell schwimmen. Nach ein paar hundert Metern auf der Radstrecke, ich überholte bereits einige dieser Topräder, fiel es mir wieder ein. Richtig – Es war ja ein Rolling Start. Das heißt, dass sicherlich schon sehr schnelle Athleten im Rennen sind (zumal 100 Topathleten schon früher gestartet waren). Das hieß aber auch, dass nicht jeder den ich da überholt hatte auch schneller geschwommen war als ich. Na gut, dachte ich mir, vielleicht müssen die sich erst noch sammeln oder haben technische Schwierigkeiten.

Was nun folgte war eine Aufholjagd bei der ich am Ende einen 40er Schnitt fuhr, wohlgemerkt auf meinem Speedmax. Wirklich auffällig war bei der Fahrt aber, wie viele Brüder und Schwestern meines Fahrrads und weitere Topausgestattete Räder von anderen Herstellern ich mit einem Affenzahn überholte. Diese Bikes wurden sicherlich weit weg von dem Bereich gefahren für den sie ursprünglich gedacht waren. Quasi nicht artgerecht bewegt.

Am Ende sei es natürlich jedem gegönnt mit dem besten Fahrrad unterwegs zu sein und trotzdem nur 20km/h zu fahren. Aber ich denke, dass es für den Sport und jeden Athleten selbst erstmal besser wäre, hart und viel zu trainieren, um nicht nur beim Bike Check In schnell auszusehen. Beim Fahrradkauf ist es nicht wie bei der Wahl zwischen Golf normal und Golf GTI. Der Sport ist ehrlich. Nur wer es kann ist wirklich schnell. Mehr Geld bringt da zum Glück nichts.

Und hier noch mein Zeitfahrrad in Kona Zahlen und dazu, dass Material was am allermeisten gefahren wurde.

mein Equipment Mengeam meisten gefahrenMenge
RahmenCanyon720Cervelo487
LaufräderZipp1609Zipp1609
SchaltungSram428Shimano1942
PowermeterQuarq345Garmin383
PedaleSpeedplay306Shimano740
AerolenkerErgon79Profile Design643
SattelFi’zi:k343ISM827
TrinksystemProfile Design720Profile Design720
HelmGiro720Rudy Project444

Quelle: triathlete.com

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